Mido Baroncelli

Uhrenmarke Mido
Durchmesser 38 mm
Armband Leder mit Dornschließe U/min
Uhrwerk Automatik
Wasserdichtigkeit 5 bar
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90%
  • Ausstattung

    86%

  • Verarbeitung

    97%

  • Preis/Leistung

    90%

Mido Baroncelli Testbericht

Bei der Mido Baroncelli handelt es sich um eine Automatikuhr, welches seinesgleichen sucht. Die Firma Mido wurde bereits im Jahr 1918 gegründet. Somit sind über 100 Jahre Erfahrung in dieser Armbanduhr verbaut. Der Firmenname stammt aus dem spanischen ab. Dies bedeutet „yo mido“, also „ich messe“. Gemessen wird bei diesem Produkt vor allem die Zeit. Auch die Langlebigkeit und die Gangreserve werden genauer Betrachtet. In unserem Testbericht könnt ihr die ausführlich die Besonderheiten, aber auch die vermeintlichen Nachteile dieses Modells herausfinden. Beginnen wir mit den besonders interessanten Eigenschaften.

Highlights der Mido Baroncelli Automatikuhr

Besonders ins Auge fällt der schlichte und übersichtliche Aufbau des Ziffernblatts. Dieses ist in einem besonders schönem dunkelschwarz gehalten. Wie Sterne setzten sich dagegen die silbernen Ziffern, sowie der Sekundenzeiger ab. Durch den Sonnenschliff glänzen diese beim Bewegen des Handgelenks besonders schön und fallen so manchen Betrachter direkt ins Auge. Die Datumsanzeige ist zwischen der Position 4 und 5 eingebettet. Diese ist ebenfalls in einem schönen Silberton gehalten und passt sehr gut ins Gesamtkonzept.

Die Krone ist gut platziert und wirkt schon fast aufgesetzt. Die Einstellung mittels der Krone geht leicht von der Hand, bleibt aber dennoch auch im Praxistest gut erhalten. Das Armband ist aus dunklem Rindsleder mit hellen Nähten an den Außenseiten. Beim Langzeittest wird lediglich das Leder etwas spröde und verliert ein bisschen an der satten Farbe, welche es am Anfang besaß. Vor allem gegen die Sonne ist das Leder machtlos. Die Dornschließe ist dabei recht offensichtlich in einem satten Silber gehalten. Auch das Saphirglas auf der Oberseite wirkt stabil und solide. Soweit zum Aufbau.

Weitere Besondersonderheiten der Baroncelli

Mido ist ja normalerweise besonders in der Welt der sportlichen Zeitmesser beheimatet. Besonders die Tauchuhren stechen immer wieder mit der guten Laufleistung heraus. Beide diesem eleganteren Modell versucht sich Mido in die abendliche Galaveranstaltung hineinzuschleichen. Die klassischen Details, in Verbindung mit dem wirklich großartigen Verarbeiten suchen seinesgleichen.

Schauen wir uns nun das Automatikgehäuse genauer an. Ein schönes Detail ist die durchsichtige Unterseite der Armbanduhr. So kann man schön der Automatik zusehen, wie sie ihre Arbeit verrichtet. Diese schafft immerhin eine Gangreserve von bis zu 38 Stunden. Auch in unserem Test wurde die Laufleistung erreicht. Der Wert liegt zwar etwas unter der vergleichbaren Konkurrenz aber kann sich trotzdem sehen lassen. Den normalen Mann stört dies nicht, da er seine Uhr im Schnitt spätestens nach dem zweiten Tag wieder trägt. Die Abweichung bei einem Langzeittest ist marginal und beträgt wenige Sekunden. Hier wird die Erfahrung von der Firma Mido wieder deutlich.

Fazit der Mido Baroncelli

Bei der Mido Baroncelli handelte es sich um eine wirklich hochwertige Herrenarmbanduhr, welche die Konkurrenz blass aussehen lässt. Zwar ist der stolze Preis von 550-650 Euro nicht gerade ein Schnäppchen, dafür bekommt man auch ein qualitativ hochwertiges Produkt. Vor allem die durchsichtige Unterseite der Uhr, ist magisch anzusehen, wenn diese ihre Arbeit verrichtet.

Das Saphirglas ist sehr robust und steckt auch harte Stöße, oder kleinere Beschädigungen locker weg. Die Laufleistung von 38 Stunden ist akzeptabel aber passt nicht zum sonstigen Oberklasseprodukt. Insgesamt betrachtet ist die Preis/Leistung sehr gut, da die verbauten Materialien und die beinahe perfekte Zusammensetzung für sich sprechen. Von meiner Seite aus eine absolute Kaufempfehlung. Auch der Sammlerwert ist bei diesem Modell nicht zu unterschätzen, sofern man gut drauf aufpasst.

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